Donalds Daily Deppen Soap – Teil 10/2

Und weiter geht das munt´re Stühlerücken im und um´s Weiße Haus. Das Personalkarussell dreht sich mittlerweile so schnell, dass Donald beim Zusehen vermutlich hektoliterweis´sein Frühstück auskotzen dürfte. Und es erfreut mich mit einer Schadenfreude, dass ich mich fast dafür schäme. Aber nur fast! Denn weil es hier um Donald und sein halb staatliches, halb familiäres Deppen-Theater geht, feixe ich heimlich vor mich hin und habe schon fast Magengeschwüre, weil ich meine Freude kaum unterdrücken kann und auch nicht will.

Wir durften in den letzten Tagen mit erstaunen und wachsender Begeisterung an der Zerlegung von Donalds Beraterkreisen haben, die bekanntlich von Beginn seiner Präsidentschaft an mit hochkarätigen Konzernführern bestückt waren, die den herrn Präsidenten bei seinem Tun beraten sollten, oder wollten, oder beides. Nach dem Terror von Charlottesville, an deren Ende eine Tote GegendemonstrantIn zu beklagen war, die durch die hirnlose Terroroattacke eines Neonazis ihr junges Leben lassen musste und auch zwei Polizisten bei einem Hubschrauberabsturz den Tod fanden, hatte sich Trump nicht nur despektierlich über die Gegendemonstranten geäußert, die den Mut besaßen, dem Ku Klux Klan, weißen Rassisten, Neonazis und der sogenannten Alt-Right-Bewegung entgegen getreten waren, er hatte die Rechten auf eine Stufe mit den Gegendemonstranten gestellt. Ohne mit der Wimper zu zucken gab er „mehreren“ Seiten die Schuld an den Ausschreitungen und hielt es zunächst nicht für nötig, sich auch nur in einem Nebensatz zu dem beklagenswerten Terroropfer zu äußern.

Als Antwort darauf gaben die Teilnehmer seiner Beratergremien gleich reihenweise ihre Mandate zurück und distanzierten sich von Trump und bevor er noch mehr Peinlichkeiten würde ertragen müssen, löste er die Gremien kurzerhand beleidigt auf! Und nun hat auch noch sein Berater Carl Icahn die Reißleine gezogen und sich aus dem Staub gemacht! Natürlich wollte er nur vollkommen uneigennützig bei der Deregulierung helfen, die sich Donald auf seine Südstaatenfahne geschrieben hatte, als er der Präsident wurde. Nun tritt er, Icahn zurück, weil er seinem Präsidenten keinen Schaden zufügen möchte. Das ist auch nicht nötig, wie wir alle wissen. Donald schadet sich am besten und heftigsten immer noch selbst. Dafür besitzt er ein untrügliches Gespür und die Unterstützung seiner immer noch recht zahlreichen hirnlosen Parteigänger, die sich einen persönlichen Vorteil erhoffen! Denn Donald ist ein leuchtendes Beispiel für alle, die private Interessen gern mit Geschäftlichem und erst recht politischem Handeln verbinden und keiner ist da skrupellooser als Donald Trump und sein Ku Kutchner Klan.

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